Chryselephantin

Die Technik des Chryselephantin beschreibt die monumentale Bildhauerei durch die Kombination von Gold und Elfenbein über einem hölzernen Kern. Diese kostbaren Materialien dienten in der griechischen Antike primär der Darstellung göttlicher Präsenz. Ein bedeutendes Beispiel bildet die im 5. Jahrhundert v. Chr. geschaffene Statue der Athena Parthenos durch Phidias (ca. 450–430 v. Chr.). Während das Original für das Parthenon in Athen bestimmt war, existieren heute lediglich Beschreibungen und Fragmente der Materialität in archäologischen Kontexten. Die Verwendung von Gold – oft in Form von dünnen Blechplatten – und Elfenbein unterstrich den sakralen Status des Kultbildes innerhalb der griechischen Tempelarchitektur.